Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV für Gutscheinlösung – Bundesverbandsvorsitzender Krapp für echte Wahlfreiheit

Vechta/Essen. Zu der staatlich zu fördernden Kinderbetreuung hat der KKV-Bundesverbandsvorsitzende Clemens-August Krapp den Vorschlag gemacht, den Eltern der unter Dreijährigen eine „wirkliche“ Wahlfreiheit einzuräumen. Krapp schlägt vor, den betroffenen Eltern einen Gutschein auszuhändigen. Mit diesem Gutschein könnten die Eltern dann entscheiden, ob sie einen kommunalen oder konfessionellen Kindergarten, eine Tagesmutter mitfinanzieren oder eben auf eine außerhäusliche Betreuung verzichten und diese selbst übernehmen wollen. „Wenn damit 40 Prozent der Betreuungskosten vom Staat gezahlt werden, wäre das eine echte Hilfe für die Mütter oder Eltern. Wenn alle Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Gutschein und damit auf die Hilfe bei der Betreuung haben, gibt es einen gesunden Wettbewerb unter den Anbietern einer Betreuung und die Eltern haben wirkliche eine Wahlfreiheit“, so der KKV-Bundesvorsitzende. Auch alle Ungereimtheiten mit flexiblen Öffnungszeiten könnten damit behoben werden.

Gutscheine führen zu einer Gleichbehandlung aller Familien, während die staatliche Finanzierung einem Lotteriespiel gleicht, bei dem nur die Familien gewinnen, die einen Platz ergattern. Im Übrigen kann man den Wert eines Gutscheines auch sozial staffeln.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit fast 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.