Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

Rücksicht auf Empfindungen der Menschen nehmen

Vechta. Gleichgeschlechtliche Paare sollen in Niedersachsen mit Ehepaaren gleichgestellt werden, mit allen rechtlichen Konsequenzen. Das hat der Sozialausschuss des Landtages mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen und die Landesregierung aufgefordert, Lebenspartner im gesamten niedersächsischen Recht mit Ehegatten gleichzustellen.

Dagegen wehrt sich der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). Wie Bundesvorsitzender Clemens-August Krapp aus Vechta erklärt, wird mit diesem Vorhaben keine Rücksicht genommen auf das Empfinden der Menschen, die in der Ehe leben.

Der KKV wendet sich deshalb in einem Brief an die Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP und CDU sowie an die Landesregierung und bittet sie, diesen Vorschlag des Sozialausschusses nicht in ein Gesetz umzusetzen.

In der Praxis würde das Gesetz bedeuten, dass auch das Beamtengesetz geändert werden muss, um den homosexuellen Paaren Beihilfe, Familienzuschlag, Witwenrente und noch einiges mehr zukommen zu lassen. Die SPD habe argumentiert, die Kosten seien ja nicht hoch, da es in Niedersachsen zurzeit nur 100 homosexuelle Paare gebe, wie der KKV-Bundesvorsitzende erklärt. Es gehe hier aber nicht um Geld und Kosten. Es gehe im Kern darum, die Ehe, und damit auch die Familien zu schützen, denn solche Gesetze seien der erste Schritt, um die im Grundgesetz festgelegten Werte von Ehe und Familie zu lösen.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit rund 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

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