Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

Rechte der Kinder in die Verfassung – Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung mahnen Politiker

Vechta/Essen. „Der Tierschutz ist in Deutschland ein Staatsziel und in der Verfassung verankert. Kinderrechte hingegen noch immer nicht. Das ist ein Skandal“, erklärte Clemens-August Krapp aus Vechta, Bundesvorsitzender des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). Für den KKV fordert Krapp die Politiker des Deutschen Bundestages auf, die Rechte der Kinder im Grundgesetz festzuschreiben.

Der Deutsche Bundestag hat eine Kinderkommission, sie besteht aus fünf Frauen, die beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit der Verankerung der Kinderrechte in der Verfassung.

Wie der KKV mitteilt, liegt jetzt endlich auch der Wortlaut eines Passus vor, der in Paragraph sechs des Grundgesetzes (Schutz von Ehe und Familie) eingefügt werden soll. Es soll dort dann heißen: „Jedes Kind hat ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und auf den besonderen Schutz vor Gewalt. Vernachlässigung und Ausbeutung. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des Kindes und trägt Sorgen für kindgerechte Lebensbedingungen“.

Dem Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung liegt das Wohl von Ehe und Familie, vor allem auch das der Kinder sehr, am Herzen und er würde einen solchen Grundgesetztext begrüßen, erklärte Krapp.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit rund 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland. Informationen über den KKV erhalten Sie im Internet unter: www.kkv-bund.de