Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

Kardinal Lehmann stellt Studie „Verlagerung von Arbeitsplätzen – Entwicklungschancen und Menschenwürde“ vor

KKV begrüßt Engagement der Bischofskonferenz

Die Studie der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz, die heute von Kardinal Lehmann der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, begrüßt der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV).

Unter dem Titel: „Verlagerung von Arbeitsplätzen – Entwicklungschancen und Menschenwürde“ haben die Autoren die Veränderung der Weltwirtschaft in den letzten Jahrzehnten unter die Lupe genommen und stellen fest, „dass keine Gesellschaft heute auf sich allein gestellt den eigenen Wohlstand sichern oder mehren kann“.

Arbeitnehmer in den Industrieländern sehen Ihre Arbeitsplätze durch Jobabbau- und Verlagerung gefährdet; eine Entwicklung, die neben Beschäftigten in global agierenden Unternehmen immer stärker auch den Mittelstand in Deutschland bedroht.

„Wenn man über Entwicklungschancen und Menschenwürde spreche, müsse man auch berücksichtigen, dass die Entwicklungs- und Schwellenländer ein Recht auf wirtschaftliche Entwicklung hätten und entwickelte Länder mehr deutsche High-Tech-Produkte kaufen könnten. Die Globalisierung biete auch Chancen für innovative Firmen und gut ausgebildete Menschen in unserem Land“, so Clemens-August Krapp, Bundesverbandsvorsitzender des KKV.

Aber auch der Fall Nokia ist uns allen noch in schlechter Erinnerung, so Krapp. Die nun vorgelegte Studie formuliere Bedingungen und Handlungsempfehlungen für eine verantwortliche Gestaltung dieser Prozesse, dies sei sehr zu begrüßen.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband mit 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

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