Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV fordert: Deutschland soll Irakflüchtlinge aufnehmen

Der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) unterstützt die Forderung von Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble, christlichen Flüchtlingen aus dem Irak in Deutschland Asyl zu gewähren.

Angesichts der dramatischen Situation der Flüchtlinge im Irak und in umliegenden Aufnahmeländern, sei unverzügliches Handeln notwendig fordert der KKV und unterstütz damit auch die Position des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Der KKV spricht sich für die Gewährung eines dauerhaften Status für alle im Irak aus religiösen Gründen verfolgten Menschen aus. „Da eine Rückkehr der Flüchtlinge wahrscheinlich nicht möglich ist, muss man den Menschen eine Zukunftsperspektive geben“, so Clemens-August Krapp, Bundesverbandsvorsitzender des KKV.

Nach Aussagen des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen sind im Irak nicht-muslimische Personen am stärksten gefährdet. Christen bildeten die Mehrheit unter den religiösen Minderheiten. Menschen, die aus Angst vor Verfolgung in eines der Nachbarländer geflohen sind, berichten von massiven Einschüchterungen und Drohungen. Vor kurzem wurden im Irak mehrere Priester ermordet und der Erzbischof von Mossul entführt und später tot aufgefunden.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband mit 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

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