Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
www.kkv-bund.de
KKV-Bundesverband

KKV fordert Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Irak

Essen. Der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) unterstützt die Forderung der Deutsche Bischofskonferenz, nach rascher Hilfe für verfolgte Minderheiten aus dem Irak.

Clemens-August Krapp, Bundesverbandsvorsitzender des KKV, bedauerte die Vertagung einer EU-Entscheidung über die Aufnahme irakischer Flüchtlinge. Die EU-Minister wollen zunächst das Ausmaß der Rückkehr von Flüchtlingen aus den Nachbarländern in den Irak prüfen lassen. Angesichts der dramatischen Situation der Flüchtlinge im Irak und in umliegenden Aufnahmeländern sei jedoch unverzügliches Handeln notwendig, fordert Krapp.

Der KKV spricht sich für die Gewährung eines dauerhaften Status für alle im Irak aus religiösen Gründen verfolgten Menschen aus. „Da eine Rückkehr der Flüchtlinge wahrscheinlich nicht möglich ist, muss man den Menschen eine Zukunftsperspektive geben“, sagte Krapp.

Nach Aussagen des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen sind im Irak nicht-muslimische Personen am stärksten gefährdet. Christen bildeten die Mehrheit unter den religiösen Minderheiten. Bereits im Frühjahr hatte der KKV die Forderung von Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble unterstützt, christlichen Flüchtlingen aus dem Irak in Deutschland Asyl zu gewähren.

Auch in anderen Teilen der Welt werden religiöse Minderheiten verfolgt. Der KKV unterstützt ausdrücklich die Initiative „Solidarität für verfolgte und bedrängte Christen“ der Deutschen Bischofskonferenz. Mit der 2003 ins Leben gerufenen Aktion wollen die deutschen Bischöfe die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Situation jener Christen lenken, deren Menschenrechte eingeschränkt und missachtet werden.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband mit 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

Informationen über den KKV erhalten Sie im Internet unter:
www.kkv-bund.de, unter der Telefon Nummer: 02 01/8 79 23-0 oder senden Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.