Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV unterstützt Aufnahme von irakischen Flüchtlingen Vor allem Christen sind „besonders schutzbedürftig“

Die Forderung des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), vieler anderer katholischer und evangelischer Verbände und der Kirchen, die im Irak verfolgten Minderheiten aufzunehmen, ist die EU nun nachgekommen.

2.500 „besonders schutzbedürftige Menschen“ aus dem Irak wird Deutschland in den nächsten Wochen aufnehmen. Dazu gehören Angehörige verfolgter Minderheiten, wie die irakischen Christen, die im Irak besonderen Repressionen ausgesetzt sind.

Nach monatelangen Beratungen hatte die EU vor kurzem beschlossen, rund 10.000 besonders schutzwürdigen irakischen Flüchtlingen, die keine Chance auf eine Rückkehr in ihre Heimat haben, Zuflucht zu gewähren. Viele Flüchtlinge befinden sich zur Zeit in Lagern in Syrien und Jordanien.

Die Flüchtlinge werden nach Ankunft in der zentralen Aufnahmestelle in Friedland auf die einzelnen Bundesländer verteilt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verwies darauf, dass sich die Verantwortlichen große Mühe geben werden, bestehende familiäre Bindungen oder Beziehungen zu christlichen Gemeinden bei der Wahl des künftigen Wohnortes zu berücksichtigen. Der Nordrhein-Westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) nannte die Zahl 10.000 EU-weit angesichts von 1,5 Millionen Flüchtlingen in Syrien und Jordanien „sehr gering“. Wenn sich zeige, dass die Integration gelinge und die Not fortbestehe, sollte Deutschland mehr tun.

Dies unterstützt Clemens-August Krapp, Bundesverbandsvorsitzender des KKV, der sich aber freut sich, dass unsere Forderungen aus dem letzten Jahr nun umgesetzt werden: „Christen leiden unter der Lage im Irak in besonderem Maße, hier sollten wir helfen. Wichtig sei, eine Integration in die Gesellschaft mit Sprach- und Orientierungskursen zu unterstützen“.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband mit 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

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