Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV sucht "FÜNF FREUNDE FÜR EUROPA" Katholischer Sozialverband wirbt mit online-Kampagne für Europawahl

"Fünf Freunde für Europa" - so heißt die kreative online-Kampagne des KKV - Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung zur Europawahl am 25. Mai 2014. Gemeinsam mit dem Europasprecher des ZdK, Martin Kastler MdEP, fordert der KKV als einer der vier großen katholischen Sozialverbände Deutschlands nicht nur dazu auf zum Wählen gehen: "Angesichts der zu befürchtenden Europamüdigkeit und dem daraus drohenden Vorteil für radikale Gruppen gilt es bei dieser Wahl im Besonderen, die gesellschaftliche Mitte zu mobilisieren", erklären der stv. KKV-Bundesvorsitzende Tobias Gotthardt und Iris Kater als Sprecherin des KKV-Frauennetzwerks KKV alpha.

Martin Kastler, Tobias Gotthardt Foto: Werben gemeinsam um "#fuenffreundefuereuropa": Europaabgeordneter
und ZdK-Europasprecher Martin Kastler und stv. KKV-Bundesvorsitzender
Tobias Gotthardt bei der Vorstellung der Kampagne in Straßburg (von links).

Gemeinsam mit dem KKV-Bundesvorsitzenden Bernd-M. Wehner und laden sie dazu ein, "fünf Freunde von der Teilnahme an der Europawahl zu überzeugen - und als Beleg dafür ein kreatives Fünf-Freunde-Selfie zu twittern oder zu posten." Der KKV habe dafür eigens eine facebook-fanseite gestartet und bei twitter die hashtags "#fuenffreundefuereuropa" und "#highfive4europe" kreiert.

Bereits vor einigen Tagen hatte der KKV als erster katholischer Sozialverband überhaupt mit der Plakataktion "Mensch. Europa. Es geht um Dich." für eine Teilnahme an der Europawahl geworben und daran erinnert, "dass Wahlrecht eine Christenpflicht" sei. Nun legt der Verband nach und startet - angestoßen von den KKV-Junioren und dem Frauennetzwerk KKV alpha - eine kreative Mobilisierungs- und Fotoaktion, die sich "nicht nur aber vorrangig an die jüngere Generation richtet." Die Idee: Jeder wirbt in seinem Umfeld für die Europawahlen, überzeugt mindestens fünf Freunde zum Wählen gehen und wirbt zudem mit einem "kreativen Foto, neudeutsch Selfie oder Usie" für die Kampagne des KKV. Möglich ist das auf www.facebook.com/fuenffreundefuereuropa oder via twitter.

"Es erschreckt zu lesen, dass in Umfragen nur rund 20 Prozent der Deutschen überhaupt Interesse an der Europawahl haben, gleichzeitig aber Prognosen bis zu einem Viertel der Parlamentssitze bei antieuropäischen oder politisch radikalen Parteien zu sehen", so Kater. Eine solche Entwicklung könne man als christlicher Sozialverband nicht einfach so hinnehmen. "Gerade für uns als junge Christen ist Europa als Lebensraum in Frieden, Freiheit und Demokratie alternativlos", ergänzt Gotthardt. Mit Blick auf die Zukunft gehe es "nicht darum, das Haus Europa in Frage zu stellen. Im Gegenteil: Wir stehen bereit, aktiv anzupacken, um es auf Basis des christlichen Wertefundaments gemeinsam zu renovieren. Die Rolle der Christen in Europa ist eine aktive." Das, so unterstreicht Wehner, müsse auch für die Europawahlen gelten: "Wählen gehen heißt, Europa zu gestalten." Das müsse bewusst geschehen: "Wir wollen eine nachhaltige Soziale Marktwirtschaft als Leitbild für Europa und seine Rolle in der Welt. Daran sollten wir Christen auch unser Votum bei der Europawahl orientieren."