Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV unterstützt Europäische Bürgerinitiative „Einer von uns“ (One of us) – Keine Steuergelder für die Forschung mit menschlichen Embryonen – Verantwortung in der Forschung darf keine Leerformel sein

"Auch in Europa muss der Lebensschutz erheblich gestärkt werden. Deshalb darf es keine Finanzierung der verbrauchenden Embryonenforschung und des Klonens mit Steuergeldern der EU geben. Denn Embryonen sind kein Rohstoff, sondern menschliches Leben in seinem Anfangsstadium.“ Mit diesen Worten unterstützt der Vorsitzende des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), Bernd-M. Wehner, die Europäische Bürgerinitiative „Einer von uns“ (One of us) und ruft alle Bundesbürger auf, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen.

Die entsprechenden Unterschriftslisten können bei der KKV-Bundesgeschäftsstelle in Essen, Tel. 0201 87923-0 bzw. per Mail info(at)kkv-bund.de angefordert werden. Darüber hinaus kann man unter www.1-von-uns.de auch auf elektronischem Weg sein Votum abgeben bzw. die Unterschriftenlisten runterladen und ausdrucken.

„Mit dem Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative, die auch von Papst Franziskus unterstützt wird, kann der Lebensschutz in Europa erheblich gestärkt werden“, unterstreicht Wehner. Gleichzeitig kann die EU unter Beweis stellen, dass verantwortungsvolle Forschung keine Leerformel ist, sondern europaweit gilt. Damit sich die EU-Kommission und das Europaparlament mit den Lebensschutzforderungen befassen müssen, benötigt die Initiative bis zum 1. November 2013 mindestens 75.000 Unterschriften in Deutschland. EU-weit müssen wenigstens eine Million EU-Bürger unterschreiben. Bisher liegen bereits rund 520.000 Unterschriften vor.

Wehner erinnert daran, dass der KKV immer wieder für eine Menschenwürde ohne Wenn und Aber plädiere. Und da der Mensch sich von der Befruchtung an als Mensch und nicht zum Men-schen entwickele, müsse dieser Schutz von diesem Zeitpunkt an gelten. Alles andere sei nur eine willkürliche Festlegung. Dies habe auch der Europäische Gerichtshof am 18. Oktober 2011 erstmals höchtsrichterlich festgestellt: „Hiernach ist der Mensch ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein Mensch.“ Demzufolge dürfe es beim Lebensrecht keinen Kompromiss geben. Die EU sei vielmehr gefordert, das Leben und die Würde jedes menschlichen Embryos vom Zeitpunkt der Befruchtung an schützen. „Und deshalb müssen die EU-Gelder für Embryonenversuche und des Klonen gestoppt werden. Nur verantwortungsvolle Forschung darf in Europa eine Zukunft haben“, so der KKV-Bundesvorsitzende.