Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV: Papstfoto auf der Titelseite der „Titanic“ ist Verhöhnung pur – „Sie sollten die Größe haben und sich entschuldigen“

"Was muss wohl in den Köpfen der Verantwortlichen des sogenannten Satiremagazins Titanic vorgehen, dass sie unter dem Titel ‚Halleluja im Vatikan – Die undichte Stelle ist gefunden’ das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer schamlosen Weise darstellen, die nicht nur geschmacklos und unterste Schublade ist, sondern schlicht und ergreifend eine unsagbare Verhöhnung des Papstes und damit auch von mehr als einer Milliarde Katholiken weltweit darstellt.“ Mit diesen Worten protestiert Bernd-M. Wehner, Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, gegen die aktuelle Ausgabe des Magazins und begrüßt gleichzeitig die einstweilige Verfügung, die der Vatikan gegen das Blatt erwirkt hatte. Das Satiremagazin hatte auf der Titelseite seiner aktuellen Ausgabe ein Foto des grüßenden Papstes Benedikt XVI. mit einem mittels Bildmanipulation eingefügten Urinfleck auf der Soutane und auf der Rückseite mit einem ebenfalls eingefügten Kotfleck auf Gesäßhöhe sowie der Überschrift: „Noch eine undichte Stelle gefunden!’ abgebildet.

 

Der Gipfel der Scheinheiligkeit sei allerdings die Aussage des Chefredakteurs Leo Fischer, wenn er den Vorwurf der Verletzung der Persönlichkeitsrechte des heiligen Vaters mit den Worten zurückweise: „Benedikt muss uns missverstanden haben“, der Titel zeige einen Papst, der nach der Aufklärung der Spitzelaffäre („Vatileaks“) feiere und im Überschwang ein Glas Limonade über seine Soutane verschüttet habe.

 

Offenbar gebe es auch an verantwortlicher Stelle noch immer Leute, denen nichts heilig sei und die sich unter dem Deckmantel der "künstlerischen Freiheit" erdreisteten, Papst Benedikt XVI. in dieser geschmacklosen Weise in den Schmutz zu ziehen. Anscheinend treffe Sigmund Freuds Befund zu, dass Schamlosigkeit und Schwachsinn Geschwister seien, so der KKV-Bundesvorsitzende. Man stelle sich nur vor, ein ähnliches Bild würde vom Propheten Mohammed veröffentlicht.

Der katholische Sozialverband appelliert an den Herausgeber des Magazins, die aktuelle Ausgabe nicht auf den Markt zu bringen. „Sie sollten die Größe haben und sich für ihre Entgleisung entschuldigen. Damit würden Sie ein wohltuendes Zeichen setzen, dass Sie auch die Persönlichkeitsrechte des Papstes achten und für eine Kultur des Miteinander eintreten", so Wehner wörtlich.