Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
www.kkv-bund.de
KKV-Bundesverband

KKV hilft weiterhin Ostafrika: Bisheriger Spendenaufruf erbrachte bereits rund 30 Tsd. Euro – Noch 5.000 Euro werden für ein drittes Wasserrückhaltebecken benötigt

„Auch wenn die Schlagzeilen über die Dürrekatastrophe in Ostafrika verschwunden sind, die unvorstellbare Not bleibt trotzdem. Noch immer leidet Ostafrika unter den Folgen der schlimms-ten Dürrekatastrophe seit 60 Jahren.“ Mit diesen Worten zeigte Bernd-M. Wehner, Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, erneut die katastrophale Lage in Ostafrika auf. Aus diesem Grund hatte der katholische Sozialverband gemeinsam mit MISEREOR schon vor Monaten zu einer Spendenaktion aufgerufen.

Ziel der Aktion war es, in Marsabit, einer der von der Dürre besonders betroffenen Regionen im Nordosten Kenias, ein Wasserprogramm der Diözese zu fördern. Mit Spendengeldern wurden hier vor allem in kleinen Dörfern Wasserrückhaltebecken, Brunnen und Regenwassertanks gebaut, damit der unregelmäßige Regen genutzt werden kann.
Gleichzeitig lernen die Menschen, wie man unterirdische Wassertanks anlegt. Sie bereiten ihre Anbauflächen mit einfachen Maßnahmen auf die bestmögliche Nutzung der oft nur noch sehr kurzen Regenzeit vor: So sorgen kleine Furchen dafür, dass das Wasser dosiert auf die Felder geleitet werden kann und nicht nutzlos versickert oder gar die Bodenkrume einfach wegspült. Außerdem wird jetzt ein dornloser Kaktus angepflanzt, damit die Tiere bei der nächsten Dürrezeit Futter finden.

Mit dem bisherigen Spendenaufkommen des KKV in Höhe von knapp 30.000 Euro konnten zweieinhalb Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 15 bis 20 Tausend Kubikmetern Fassungsvermögen finanziert werden. Damit auch das dritte Rückhaltebecken komplett  finan-ziert werden kann, werden noch rund 5.000 € benötigt. Der KKV bittet deshalb nochmals um eine großzügige Spende für diese Maßnahme auf das MISEREOR- Konto 10 10 10, Stichwort „KKV hilft Ostafrika“, BLZ 370 601 93, bei der Pax-Bank.

Wie hat es Ambrose Bierce so treffend formuliert: „Geld ist eine Wohltat, die wir genießen, indem wir uns von ihm trennen.“