Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV kooperiert mit St. Ulrich Verlag – Katholische Soziallehre in heutige Sprache übersetzen

„Als einer der vier großen Sozialverbände sehen wir uns in der Pflicht, in der Gesellschaft das christliche Menschenbild gemäß der katholischen Soziallehre stärker zu vermitteln und auf dieser Basis immer wieder zu prüfen, ob die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen den Normen der Gerechtigkeit und Liebe entsprechen.“ Mit diesen Worten umriss Bernd-M. Wehner, Vorsitzender der KKV-Bundesverbandes, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, die Aufgabe des katholischen Sozialverbandes. Aus diesem Grund habe der KKV unter dem Motto „Als Kirche wirken. Mitten im Leben.“ auch ein Positionspapier erstellt, mit dem Ziel das christliche Menschenbild gemäß der katholischen Soziallehre immer wieder neu zu vermitteln, um daraus Leitlinien für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen zu entwickeln.

„Gleichzeitig haben wir in dem Papier vorgeschlagen, die Kernaussagen der katholischen Soziallehre in eine Sprache zu übersetzen, die den Menschen von heute besser anspricht und sich an den beruflichen Lebenswelten orientiert.“ Deshalb sollte das „Kompendium der Soziallehre der Kirche“ ähnlich wie der „Katechismus für Jugendliche – YOUCAT“ als „praktischer Leitfaden für Jedermann“ übersetzt und herausgegeben werden.

 

„Wir freuen uns deshalb sehr, dass Bernhard Meuser, der Herausgeber von YOUCAT und Geschäftsführer der Mediengruppe St. Ulrich Verlag, unsere Idee aufgegriffen hat und bereits konkret dabei ist, dieses Anliegen in Form eines DOCAT herauszugeben“, so der KKV-Bundesvorsitzende. So habe man neben der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach bereits weitere prominente Autoren wie Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Prof. Dr. Markus Vogt oder Bundesminister a.D. Dr. Norbert Blüm für eine Mitarbeit gewinnen können.

Mit der Umsetzung dieses Projektes, das auch von Kardinal Reinhard Marx unterstützt werde -

„Es ist eine der vornehmsten Aufgaben der katholischen Sozialverbände, die Soziallehre in die Sprache der Gesellschaft und der Politik zu übersetzen“, so der Vorsitzende der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der deutschen Bischofskonferenz in seiner Antwort an den KKV – würde man dazu beitragen, dass die katholische Soziallehre nicht nur in Fachkreisen diskutiert und verbreitet würde, sondern dass sie sowohl Jugendliche als auch in der Wirtschaft Tätige anleite, ihr Handeln stärker nach ethischen Kriterien auszurichten, sind sich Bernhard Meuser und Bernd-M. Wehner einig.

Den kompletten Text des KKV-Positionspapiers kann man unter www.kkv-bund.de, Stichwort „Zum Runterladen“, abrufen.