Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV UNTERSTÜTZT EUROPAJAHR 2012 "AKTIV ALTERN - IN VITALITÄT UND WÜRDE" Sozialverband begrüßt einstimmigen Beschluss des Sozialausschusses im Europaparlament / Kultur für aktives Altern fördern

ESSEN. "Volle Unterstützung" signalisiert der KKV - Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung hinsichtlich des gestern im Sozialausschuss des europäischen Parlaments gefassten, einstimmigen Beschlusses, das Jahr 2012 unter das Motto "Europäisches Jahr für Aktives Altern und die Solidarität der Generationen - Vitalität fördern und die Würde aller achten" zu stellen. Als einer der vier großen katholischen Sozialverbände Deutschlands unterstützt er damit die Position des Berichterstatters Martin Kastler MdEP, der Mitglied im KKV ist.



Kastlers Bericht, so der KKV-Bundesvorsitzende Bernd-M. Wehner, habe den ursprünglichen Gedanken der Europäischen Kommission in die richtige Richtung weitergedacht: "Das Parlament plädiert für einen ganzheitlichen Ansatz und die Schaffung einer nachhaltigen Kultur des Aktiven Alterns in Vitalität und Würde." Die Kommission selbst habe ihren Fokus zu eingeschränkt auf die Beschäftigungspolitik gelegt. Kastlers Vorschlag spanne die Idee der Kultur zwischen den unverzichtbaren Schlüsselbegriffen der Vitalität, der Menschenwürde und der Solidarität. "Das Europäische Parlament hat klar gemacht: Im Zentrum dieses Europäischen Jahres steht der Mensch!"

Wichtig, so Wehner in diesem Zusammenhang, sei auch die Ergänzung des Titels um den Aspekt der Solidarität der Generationen. "Das merken wir selbst auf der Ebene des Verbandes - eine gute Zukunft kann es nur geben, wenn alt und jung Hand in Hand zusammen arbeiten. Dieses Faktum lässt sich eins zu eins auf ganz Europa übertragen." Wichtig, so Wehner, "ist die gemeinsame Vision." Und in einer Gesellschaft, in der laut Prognosen ab 2012 in Europa mehr Rentner als Erwerbstätige leben, könne man nur miteinander daran bauen. "Wer dieser Idee folgt, verankert die Ideen der christlichen Soziallehre im Hier und Jetzt." Kirchen und kirchliche Verbände sollten deshalb auch die Chance nutzen und ihre Kompetenz in den Bereichen des solidarischen Miteinanders, der Menschenwürde und der ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge beweisen.

Das fraktionsübergreifend einstimmige Votum des Parlaments sei, so der KKV-Bundesvor-sitzende, ein klarer Auftrag für die nun folgenden Verhandlungen mit dem Rat: "Das werden Verhandlungen auf Augenhöhe. Es steht den Ratsvertretern gut an, die Forderungen des Europäischen Parlaments als Signal der europäischen Bürgerinnen und Bürger zu hören und zu akzeptieren." Wehner selbst gratulierte Kastler in einem Telefongespräch zu dessen Erfolg und sagte für die weiteren, anstehenden Verhandlungen die Unterstützung des KKV zu.