Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV: Wiedervereinigung ist ein Glücksfall – Mauer in den Köpfen beseitigen

"Auch in der heutigen Zeit geschehen noch Zeichen und Wunder. Und die Wiedervereinigung Deutschlands ist ein solches Wunder gewesen. Es ist ein Glücksfall in unserer Geschichte, der viel zu wenig gewürdigt wird." Mit diesen Worten erinnert der Bundesvorsitzende des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), Bernd-M. Wehner, an die Wiedervereinigung vor 20 Jahren. Leider neigten viele Menschen dazu, in erster Linie die Probleme und weniger die Chancen und Möglichkeiten zu sehen. Das gelte auch für den Prozess der Wiedervereinigung. "Statt uns zu freuen, dass dieses Ereignis so unverhofft eingetreten ist und dazu noch friedlich erfolgte, wird viel zu häufig  über die entstandenen Probleme und Schwierigkeiten diskutiert.

Wenn man bedenke, was in diesen 20 Jahren vom Staat, von staatlichen und privaten Organisationen, den Kirchen und letztlich von allen Bürgerinnen und Bürgern geleistet worden sei, dann könne man zu Recht stolz auf das bisherige Ergebnis sein. Natürlich gebe es noch immer viel zu tun. Aber vor allem müsse man dafür sorgen, dass nicht so sehr das Trennende sondern vor allem das Verbindende gesehen werde. "Tragen wir alle dazu bei", so der KKV-Bundesvorsitzende, "dass wir dankbar für das Geschenk der Wiedervereinigung bleiben und vor allem die Mauer in den Köpfen, die noch bei manchen existiert, beseitigt wird."