Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV: Kirche muss jetzt Umsicht und Medienkompetenz beweisen; Bedauern über Ende des Rheinischen Merkurs / Lücke in katholischer Medienwelt

„Wir bedauern das Ende des Rheinischen Merkurs außerordentlich. Die Einstellung der Wochenzeitung reißt ein großes Loch in die katholische Medienwelt“, so Bernd M. Wehner, der Bundesvorsitzende des KKV – Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung. Gerade als katholischer Sozialverband habe man das Medium Merkur und seine journalistische Qualität zu schätzen gewusst: „In der Kirche daheim, in der Welt zu Hause – das galt für den RM bis heute. Der besondere Dank gilt den Redakteurinnen und Redakteuren, die das Blatt von Ausgabe zu Ausgabe neu mit Qualität, Hintergrund und wertvoller Meinung zu füllen wussten.“


Von der Deutschen Bischofskonferenz erwartet der Bundesvorsitzende nun klare Impulse für eine konzertierte Neuordnung der kirchlichen Medienwelt und einen beherzten Ausbau der neuen Medien: „Verkündigung ohne ein Konzept der Kirche im Internet kann heute nicht mehr funktionieren.“ Und so sehr man dabei die Vielfalt der Diözesanmedien zu schätzen wisse: „Wir brauchen auch eine vernehmbare Stimme der Kirche für Deutschland, in der auch die Verbände eine wichtige Rolle übernehmen sollten.“
Die Bischofskonferenz sei deshalb gut beraten, „jetzt zeitnah Konzepte für eine umfassendes, modernes und interaktives Kirchenportal im web-2.0 vorzulegen. Die bestehende Plattform katholisch.de sei hier ein guter Anfang – aber sicher noch nicht das Ende der Philosophie.“
Der KKV selbst, so Wehner, habe sich vor etwas mehr als einem Jahr –– auf die Wegstrecken des web 2.0 gewagt: „Unsere bisherigen Erfahrungen machen uns Mut – egal ob xing, twitter oder youtube mit allen Kanälen erreichen wir neue Zielgruppen und kommen an: Mit den Botschaften der katholischen Soziallehre.“