Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

Haus der Sozialen Marktwirtschaft als Hort der Ideen Vier Tage volles Programm mit über 20 Veranstaltungen am Königsplatz

(12. - 16. Mai 2010)

Mit einem symbolischen Glockenschlag hat der KKV-Bundesverband 150 Tage vor Eröffnung des 2. Ökumenischen Kirchentages 2010 in München den ersten Countdown zum verbandseigenen Großprojekt HAUS DER SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT im KKV-Hansa-Haus am Münchner Königsplatz eingeläutet und zeitgleich einen ersten Programmentwurf vorgestellt, der mit Vielfalt, Kreativität und Qualität punktet.


Im KKV sieht man das Haus der Sozialen Marktwirtschaft zunächst als einen wertvollen Beitrag zum Gesamtprogramm des Kirchentages: „Wir wollen aufzeigen, wo die gesellschaftspolitischen Kernkompetenzen der Kirchen und zugleich ein vielversprechender ökumenischer Konsens liegen. Schon vor 60 Jahren wäre die Idee der Sozialen Marktwirtschaft ohne die Basis der christlichen Soziallehre nicht denkbar gewesen. Gleiches gilt, wollen wir im 21. Jahrhundert gemeinsam eine nachhaltige Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft schultern. Wer hier die christlichen Wurzeln kappt, wird über eine moderne Worthülse nicht hinauskommen“, so Tobias Gotthardt, stv. KKV-Bundesverbandsvorsitzender und einer der Initiatoren des Hauses der Sozialen Marktwirtschaft.

Der KKV, so Bundesverbandsvorsitzender Bernd-M. Wehner, habe sich deshalb dazu entschlossen, „die Soziale Marktwirtschaft ins Forum des Ökumenischen Kirchentages zu tragen“ und damit auch einer alten Aufgabe der kirchlichen Verbände neu gerecht zu werden: „Wir haben einen gesellschaftspolitischen Auftrag und wollen diesen erfüllen – innerhalb der Kirche und außerhalb, als christliche Antennen in Wirtschaft und Gesellschaft.“ Hier, so Wehner, stecke auch eine große Chance der Sozialverbände: „Wir geben christlichem Wirken ein greifbares Profil, der Botschaft Jesu eine Stimme und den Grundsätzen der christlichen Soziallehre ein Gesicht.“

Mit dem Haus der Sozialen Marktwirtschaft, so KKV-Bundesgeschäfts-führer Joachim Hüpkes, gehe der KKV zudem neue, projektorientierte Wege der Verbandsarbeit: „Gemeinsam bauen wir – Stein für Stein – an einem Aushängeschild unseres Engagements beim Kirchentag in München.“ Das Interesse am Projekt, so Hüpkes, habe viele der Beteiligten selbst überrascht: „Das Programm ist prall gefüllt – es besticht vier Tage lang durch Vielfalt, Kreativität und Qualität.“ Der Zuspruch an Kooperationspartnern, Medienpartnern und Sponsoren sei beeindruckend gewesen: „Wir spüren förmlich den Bedarf, das Thema der Sozialen Marktwirtschaft zusammen mit den Kirchen zu vertiefen und voran zu bringen. Wir haben es uns auf die Fahnen bzw. Segel geschrieben, frischen Wind in diese Debatte zu bringen. Nicht umsonst trägt der KKV das Kreuzschiff auf seinen Fahnen.“

Bei der Umsetzung des Themas setzen der KKV und seine Partner auf eine Vielfalt an Einzelaspekten und Veranstaltungsformaten. Weitere Informationen zum Programm findet man online unter www.haus-der-sozialen-marktwirtschaft.de.

 

 

 

 

Der KKV läutet das "Haus der Sozialen Marktwirtschaft" auf dem 2. ökumenischen Kirchentag ein

(v. l.) Bernd.-M Wehner, Dr. Klaus-Stefan Krieger, Tobias Gotthardt, Joachim Hüpkes)