Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV begrüßt Initiative der Länder

Nach Plänen einiger Bundesländer soll der Nachzug ausländischer Ehegatten nach Deutschland begrenzt werden. Wer noch nicht 21 Jahre alt ist und kaum Deutsch spricht, soll dem Partner nicht nach Deutschland folgen dürfen.

Der KKV-Bundesverbandsvorsitzende Clemens-August Krapp begrüßte diese Pläne, weil dadurch die „Zwangsehen“ verhindert werden könnten. Jährlich kämen rund 60.000 Ehegatten aus Staaten nach Deutschland, deren Angehörige Visumspflichtig seien. Hier sei an erster Stelle die Türkei zu nennen. Für sehr junge Frauen werde eine Hochzeit arrangiert, um weiteren Familienangehörigen die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen. Teilweise würden 16-jährige „zwangsverheiratet“.

Aus Sicht des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung sei diese bisherige Praxis nicht länger hinnehmbar. Die Überprüfung der Sprachkenntnisse im Herkunftsland sei ebenfalls wichtig, da die deutsche Sprache Vorraussetzung für eine erfolgreiche Integration sei.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband mit rund 9.000 Mitgliedern in knapp 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

Nähere Informationen zum KKV-Bundesverband erhalten Sie in der KKV-Bundesgeschäftsstelle.