Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV und BKU: Pfingstmontag nicht abschaffen!

Sonn- und Feiertage sind für die geistige und seelische Erholung heute dringender notwendig denn je. Beschäftigte und Familien, die oft vom Termindruck und der Anforderung – immer mehr in immer weniger Zeit zu erledigen – gestresst sind, benötigen zusammenhängende Feiertage wie Pfingsten, die es ihnen und ihren Familien und Freunden gestatten, einmal ein paar Tage am Stück abzuschalten.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung und der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) sind deswegen gegen die Abschaffung des Pfingstmontages als Feiertag. Traditionen wie sie christliche Feiertage darstellen, sind nach Ansicht der katholischen Sozialverbände KKV und BKU in unseren schnelllebigen Zeiten wichtige Quellen der Erholung, der Muße und des „Nachdenkens über Gott und die Welt“.

„Die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hängt sicher nicht an der Abschaffung eines Feiertages, wie das Beispiel Bayern sehr gut zeigt. Dort gibt es mit die meisten Feiertage in Deutschland und doch sind viele wirtschaftliche Rahmenbedingungen besser als im bundesdeutschen Durchschnitt“, so sind sich die BKU Vorsitzende, Marie-Luise Dött und der neu gewählte Vorsitzende des KKV-Bundesverbandes, Clemens-August Krapp einig.

Sollte man in der gesellschaftlichen Diskussion die Abschaffung von Fei-ertagen wieder auf die Tagesordnung nehmen, böte sich hier der 1. Mai viel besser an. Dieser wurde erst 1933 von den Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Kundgebungen und Aufmärsche könnten genauso gut an einem normalen Wochenende stattfinden, betonen BKU und KKV.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband mit rund 9.000 Mitgliedern in knapp 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

Nähere Informationen zum KKV-Bundesverband erhalten Sie in der KKV-Bundesgeschäftsstelle.