Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV: Gegen Freigabe der Ladenöffnungszeiten

Nur Vorteil für Supermärkte / Nachteil für Innenstädte

Vechta/Essen (es) – „Eine generelle Freigabe der Ladenöffnungszeiten ist nur ein Vorteil für die Supermärkte auf der ‚grünen Wiese‘ und ein Nachteil für die Innenstädte, vor allem in den Klein- und Mittelstädten.“ Das erklärte Clemens-August Krapp als Bundesvorsitzender des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV).

Nach Plänen der Bundesländer soll die Ladenöffnung an Werktagen völlig freigegeben werden. Der Chef der Handelsgruppe Rewe, Achim Egner, hat diese Liberalisierung begrüßt. Nach Ansicht des KKV-Bundesverbandes kommt hier der Beifall von der „falschen Seite“. Bei einer völligen Freigabe werde nicht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht, die bis in die Nacht arbeiten müssten. Ein erheblicher Nachteil entstehe den Einzelhändlern in den Klein- und Mittelstädten, denn hier herrsche schon jetzt samstags von 16 bis 20 Uhr „tote Hose“. Die Bestrebungen, die Innenstädte zu beleben, würden durch die totale Freigabe konterkariert. Vorteile bringe dies nur den Supermärkten in den „Vorstädten“, so der Vorsitzende des katholischen Sozialverbandes. Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband mit rund 9.000 Mitgliedern in fast 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

Nähere Informationen zum KKV-Bundesverband erhalten Sie in der KKV-Bundesgeschäftsstelle.