Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
www.kkv-bund.de
KKV-Bundesverband

Neuregelung des § 218 hat Lebensschutz ad absurdum geführt

Gesetzgeber muss Abtreibungsrecht dringend überprüfen

„Seit 1995 sind offiziell 1,3 Millionen Kinder abgetrieben oder genauer gesagt im Mutterleib getötet worden. Nach seriösen Schätzungen muss man diese Zahl um rund 1,2 Millionen nicht gemeldeter Fälle erhöhen. Dieser skandalöse Tatbestand zeigt mehr als deutlich, dass das eigentliche Ziel des Gesetzgebers mit der Neuregelung des § 218, das Leben ungeborener Kinder besser zu schützen, ad absurdum geführt worden ist.“ Mit diesen Worten verurteilte Clemens-August Krapp, KKV-Bundesverbandsvorsitzender aus Lohne, erneut den untragbaren Zustand, dass in einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland, in dem die Menschenrechte geachtet werden, innerhalb von zehn Jahren 2,5 Millionen Kinder getötet werden. Gleichzeitig fordert der katholische Sozialverband den Gesetzgeber auf, endlich seiner vom Bundesverfassungsgericht auferlegten Pflicht nachzukommen, das Gesetz auf seine Wirksamkeit zum Schutz des ungeborenen Lebens zu überprüfen. Die Tatsache, dass die Bundesregierung bislang noch keinen Bericht über die Auswirkungen des reformierten Paragrafen 218 vorgelegt habe, sei ein Verfassungsverstoß ohnegleichen.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwal-tung ist ein katholischer Sozialverband mit rund 9.000 Mitgliedern in 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

Nähere Informationen zum KKV-Bundesverband erhalten Sie in der KKV-Bundesgeschäftsstelle.