Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV stellt sich gegen Musiksender MTV

Eine Verletzung religiöser Gefühle wirft der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung dem Musiksender MTV vor. Die umstrittene Fernsehserie „Popetown“ dürfe nicht gezeigt werden.

Der Katholische Sozialverband stellt sich hiermit eindeutig hinter die Erklärungen des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, der Deutschen Bischöfe und auch des Deutschen Werberates.

„Obwohl die Werbung in einschlägigen Fernsehzeitungen nach scharfen Protesten abgesetzt worden wäre, stelle die Ausstrahlung der Serie eine Provokation für Christen in Deutschland dar“, so KKV-Bundesverbandsvorsitzender, Clemens-August Krapp.

Die Art und Weise, wie der gekreuzigte Jesus Christus dargestellt wird, verhöhne Kernaussagen des christlichen Glaubens. So soll es einen, laut Werbetext, ‚durchgeknallten Papst‘ und einen ‚kriminellen Kardinal‘ geben. Unter der Überschrift ‚Lachen statt rumhängen‘ zeigt die Werbeanzeige ein leeres Kreuz und davor Christus mit Dornenkrone und Wundmalen, der auf einem Sessel vor einem Fernsehgerät sitzt und lacht.

In Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen war immer wieder von Respekt vor religiösen Gefühlen geredet worden. Dies muss auch für Christen gelten.

Der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit 100 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland.

Informationen über den KKV erhalten Sie unter der Telefon Nummer: 02 01/8 79 23-0.