Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV stellt Konzept „Himmel 4.0“ vor – Werte für Wohlstand

Die Arbeit verändert sich rasant, die Welt wird nationalistischer – das schürt bei vielen ein Gefühl der Bedrohung. Weil sich gerade die Abläufe der Wirtschaft verändern, verändern sich auch die Spielregeln in Politik und Gesellschaft. Durch das Internet sind alle Wertvorstellungen weltweit verbreitbar. Es kommt in vielen Ländern zum Gefühl von Überfremdung. Manche Zukunftspropheten lösen mit ihrer Darstellung von Digitalisierung und Industrie 4.0 Ängste aus vor Massenarbeitslosigkeit, vom Abgehängt sein oder von Niedriglöhnen, mit denen man nicht mehr gut leben kann und in Altersarmut endet.

Die derzeit stagnierende Produktivität führt zu Verteilungskämpfen, weil der Wohlstand kaum noch wächst. Beides erzeugt in vielen Ländern eine Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat und das Bedürfnis nach einem Rückzug auf die eigene Nation oder Kultur, die oft religiös definiert ist, mit einem Kampf aller Gruppen gegen alle zum eigenem Vorteil.

 

Die Kirche in Europa scheint in einer instabileren Gesellschaft an Mitgliedern und Substanz zu verlieren, Verbände wie der KKV-Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ein Relikt früherer Jahrzehnte zu sein. Doch mögen Strukturen sich überlebt haben, Herangehensweisen überholt sein, die Grundfragen des Menschen bleiben dieselben: „Wie ist das Leben zu organisieren ist, wie ist die Wirtschaft zu gestalten, wie können wir friedlich zusammenleben?“ Hier haben Institutionen wie die Kirchen, Vereine oder Verbände viele Experten.

Der neue KKV Bundesvorsitzende Josef Ridders ist der Überzeugung: „Wer meint, Christen sollten keinen „verschrecken“ mit dem Evangelium, der überlässt die Gestaltung der Welt konkurrierenden Weltanschauungen!“ Mehr Wohlstand wird es in der Wissensgesellschaft nur geben durch mehr Kooperation, zwischen Ländern, zwischen Firmen und innerhalb von Unternehmen. In der Informationsgesellschaft geht es um Fortschritte im Umgang mit Wissen und um eine Kultur des Ringens um bessere Lösungen, die allen helfen.

Das Ringen um Lösungen ist nie neutral, sondern unterliegt bestimmten Wertvorstellungen. Diese können materialistisch sein oder ideell, sie können die Interessen des Einzelnen unterstützen, die egoistischen Ziele von Gruppen oder aber das Allgemeinwohl. Sie können rein diesseitig sein oder aber auch das Leben nach dem Tod im Blick haben. „Der Wettbewerb der Werte entscheidet sich auch daran, welches Verhalten in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft mehr Stabilität und Wohlstand erzeugt“, so der KKV.

Mehr Informationen zur Neuen Arbeitskultur finden Sie auch unter www.neuearbeitskultur.de Den kompletten Text „Himmel 4.0“ finden Sie unter www.kkv.bund.de. (zum Runterladen)