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KKV: „Darf der Mensch alles was er kann? – Bioethische Grenzen der Forschung“ – Preisverleihung in Berlin

Mit der Frage: „Darf der Mensch alles was er kann - Bioethischen Grenzen der Forschung?“ beschäftigte sich der Fördererkreis für Bildungsarbeit im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. (KKV) bei einem Aufsatzwettbewerb an Gymnasien und Seminaren. Bei rund 70 Wettbewerbseinsendungen setzten sich am Ende drei Preisträger durch, aus Rostock mit Richard Neumeyer ein Schüler des Don Bosco Gymnasiums auf dem ersten Platz, Anna Keussen von der Maria Montessori Gesamtschule in Krefeld als Zweite und Regina Kirschner vom Regensburger Mariengymnasium als Dritte im Bunde.


Die Festrede bei der Preisverleihung in der Saarländischen Landesvertretung in Berlin wurde von einem der Juroren, Prof. Dr. Andreas Frewer, gehalten. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des KKV Fördererkreises, Georg Konen, verlas der stellvertretende Vorsitzende, Staatssekretär a.D. Dr. Hans-Joachim Gottschalk, das Grußwort von Schirmherrn Alois Glück, des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). In weiteren Grußworten des parlamentarischen Staatssekretärs Stefan Müller (MdB) und Prof. Dr. Patrick Sensburg (MdB) wurde die Thematik des Wettbewerbs aufgegriffen und als wertvoller Beitrag in einer aktuellen Diskussion begrüßt.

Dr. Hans-Joachim Gottschalk bat anschließend die drei Preisträgerinnen und Preisträger nach vorne und skizzierte deren Arbeiten. Sichtlich erfreut und bewegt nahmen die jungen Leute die Auszeichnungen entgegen. Einen Sonderpreis erhielten die Vertreter des Rostocker Don Bosco Gymnasiums, denn dieses hatte sich besonders engagiert und den Wettbewerb in die Klausuren von Oberstufenklassen integriert.

Der Vorsitzende des Fördererkreises Georg Konen hofft, dass sich die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin mit dem aktuellen Thema auseinandersetzen, denn „einerseits gibt es hohe Erwartungen an Wissenschaft und Forschung, Fortschritte in der medizinischen Diagnose und Therapie; andererseits sind es Eingriffe ins Erbgut, künstliche Verlängerung des Lebens und Klone, die Angst machen, weil man nicht weiß, wo die Entwicklung hingeht und welchen Preis wir dafür zahlen müssen“.

In seinem Schlusswort wies der KKV-Bundesvorsitzende, Bernd-M. Wehner, darauf hin, dass sich der KKV als katholischer Sozialverband nicht nur mit sozial- und wirtschaftsethischen Fragen auseinandersetze, sondern auch mit der Frage, welche ethischen Grenzen für Wissenschaft und Forschung gelten. Denn die technischen Möglichkeiten der modernen Medizin und Biowissenschaften berührten auch die moralischen Grundlagen des Zusammenlebens. So gebe es analog zu ethischen Fragen, die den Beginn menschlichen Lebens in den Blick nähmen, auch entsprechende Fragestellungen und durchaus auch unterschiedliche Zugänge in Hinblick auf das Ende des menschlichen Lebens.

Der KKV rief im Sommer 2014 Schulleiter und Lehrer an Oberstufen katholischer Gymnasien und anderen konfessionsgebundenen Schulen auf, Schülerinnen und Schüler für eine Teilnahme zu ermutigen. Eine sechstköpfige Jury ermittelte im Februar die Preisträger. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten Preisgelder von zusammen 5.000 €.

Bild: (Joachim Hüpkes) v. l. Georg Konen, Helga Dannbeck, Richard
Neumeyer, Anna Keussen, Regina Kirschner, Dr. Hans-Joachim Gottschalk

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