KKV plädiert für EU-weite Finanztransaktionssteuer – Finanzwetten auf Staatspleiten stoppen – Manager müssen für ihre Entscheidungen haften„Grundsätzlich begrüßen wir die geplante Einführung einer Finanztransaktionssteuer innerhalb der 27 EU-Länder. Nur so können Spekulationen an den europäischen Finanzmärkten reduziert und der Finanzmarkt wieder stärker an den Realmarkt gekoppelt werden.“ Mit dieser Feststellung unterstützt der KKV-Bundesvorsitzende des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, Bernd-M. Wehner, den Vorschlag der EU-Kommission, ab 1. Januar 2014 eine europaweite Transaktionssteuer einzuführen. Allerdings sollte ernsthaft geprüft werden, ob die Einführung nicht bereits ein Jahr früher erfolgen könne, um so die Spekulationen an den Börsen so schnell wie möglich zu beschränken. Gleichzeitig unterstützt der KKV das Vorhaben der EU, Finanzwetten auf Staatspleiten zu unterbinden. Der CSU-Finanzexperte im Europaparlament, Markus Ferber, habe es auf den Punkt gebracht, wenn er solche Wetten mit dem Abschluss einer Brandschutzversicherung für das Nachbarhaus vergleiche, „in der Hoffnung, dass das Haus möglichst schnell abbrennt“. Solche Finanzprodukte seien schlicht und einfach unseriös, so Wehner. |



Zurück