Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

Pressestimmen

Nach der Meisner-Predigt zum Thema Laien bemerkt Klaus Nientiedt im Freiburger „konradsblatt“ (40): „Der Laienkatholizismus in Deutschland ist im Umbruch begriffen. Nicht wenige Mitgliedsverbände des Zentralkomitees der deutschen Katholiken haben schon bessere Zeiten gesehen. Als Hauptveranstalter der Katholikentage und momentan Mitveranstalter des Ökumenischen Kirchentages 2003 in Berlin ist das Zentralkomitee indes unverzichtbarer denn je. Im Ausland beneidet man die Katholiken in Deutschland um die vom Laien-Engagement getragene Katholikentradition. Und in den Gemeinden? Dort ist das Engagement der Laien gefragter denn je. Unter dem Zwang der durch den Priestermangel gekennzeichneten Verhältnisse verändern sich die Verhältnisse dramatisch. (...) Die Kirche wird künftig mehr, als sie es heute ist, eine Laien-Kirche sein, eine Kirche des ganzen Volkes Gottes.“

Neue Kontroversen im Bereich der Biomedizin sieht Gerd Felder in der Paderborner Bistumszeitung „Der Dom“ (44) heraufziehen: „In Deutschland wird die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik (PID) in den nächsten Wochen hohe Wellen schlagen. Bisher wurde von ihren zahlreichen Befürwortern energisch bestritten, dass sie irgendwann auch für die Geschlechtswahl eingesetzt werden könnte. Dabei ist es mit der PID sogar relativ einfach, gesunde Embryonen auszusondern, die nicht dem Wunsch-Geschlecht entsprechen. In asiatischen PID-Zentren wird diese Methode schon ganz offen zur Vermeidung von Mädchen eingesetzt. Was muss eigentlich noch geschehen, damit solche Perversionen, zu denen auch Klonversuche mit Embryos gehören, ein für allemal gestoppt werden? Wollen wir wirklich zulassen, dass Menschen sich an die Stelle Gottes setzen?“

Klaus Nientiedt schreibt im Freiburger „konradsblatt“ (41): „Gerade das Zeugnis engagierter Zeitgenossenschaft, diese Menschenfreundlichkeit des Konzils, hat dem Evangelium Tore geöffnet, die sonst verschlossen geblieben wären. Es hat Brücken entstehen lassen – etwa innerhalb der Ökumene und zu den Weltreligionen. Dieser Teil der Botschaft des Konzils ist aktueller denn je – auch wenn er im Moment kaum Konjunktur zu haben scheint.“



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