"Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht." Mit dieser Feststellung kritisiert der Bundesvorsitzende der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), Bernd M. Wehner, den Vorschlag von Erzbischof Zollitsch, eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze notfalls über mehr Schulden zu finanzieren. "Das ist ganz sicher der falsche Weg. Wir können nicht die sozialen Probleme von heute auf Kosten der künftigen Generationen lösen."
"Wenn das Embryonenschutzgesetz seinem Namen gerecht bleiben soll, dann muss es umgehend so nachgebessert werden, dass künftig Gentests an Embryonen generell verboten sind. Nur so ist gewährleistet, dass die Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht dazu missbraucht wird, dass Embryonen bei einer künstlichen Befruchtung bereits im Vorfeld – aus welchen Gründen auch immer – aussortiert und letztlich getötet werden."

NEUE MITTE Juni 2010