Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bundesverband

KKV Bundesverband – Aktuell

Herzlich willkommen

  • Der KKV ist ein katholischer Sozialverband mit knapp 80 Ortsgemeinschaften in fast allen deutschen Bistümern. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Allerorts wird die Geselligkeit gepflegt.
  • Als Mitgliedsverband im Zentralkomitee der Katholiken in Deutschland und verschiedenen anderer Organisationen, nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche, regional in unseren Ortsgemeinschaften und bundesweit.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.
 
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KKV beim 100. Katholikentag in Leipzig präsent – Wirtschafts- und sozialethische Themen sind Schwerpunkte bei den KKV-Veranstaltungen

Auch auf dem 100. Katholikentag, der unter dem Leitwort „Seht, da ist der Mensch“ vom 25. bis 29. Mai 2016 in Leipzig stattfindet, ist der KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Ver-waltung, wieder mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen präsent. So wird er gemeinsam mit dem Bund Katholischer Unternehmer (BKU) und anderen ein großes Podium zum Thema „Reichtum verpflichtet – Zum verantwortlichen Umgang der Kirche mit ihrem Vermögen“ am 26. Mai, von 16:30 bis 18 Uhr, in der Konzerthalle der Arena Leipzig, Am Sportforum 2, ausrichten. Das hochkarätig besetzte Podium mit Prof. Dr. Dr. Andreas Barner (Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim), Andrea Nahles (Bundesarbeitsministerin), Norbert Kleyboldt (Generalvikar in Münster), Dr. Thomas von Mitschke-Collande (ZdK-Mitglied und ehemals bei McKinsey tätig) und Bruder Jean Paul Muller SDB (Generalökonom der Salesianer Don Boscos in Rom) wird von dem Journalisten Joachim Frank, Köln, moderiert.

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KKV begrüßt nachsynodales Schreiben des Papstes – „Amoris laetitia“ verurteilt nicht, sondern zeigt Lösungswege auf


In erstaunlich kurzer Zeit – gut fünf Monate nach Abschluss der Bischofssynode 2015 – hat Papst Franziskus sein Nachsynodales Apostolisches Schreiben „Amoris laetitia“ (Die Freude der Liebe) veröffentlicht. Damit hat er einen Schlusspunkt hinter den über zweijährigen synodalen Prozess über die Ehe und Familie gesetzt. „Der KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, begrüßt die päpstliche Exhortation (Ermahnung), die ‚vor dem Hintergrund der bisherigen Verkündigungen der Päpste gelesen werden müsse’, wie es der Wiener Kardinal Christoph Schönborn bei der Vorstellung des Textes zu Recht formuliert hat.“ Das Schreiben unterstreiche zwar die bisherige Lehre der Kirche, gehe aber gleichzeitig stärker auf die „Lebenswirklichkeiten“ ein, unterstrich der KKV-Bundesvorsitzende Bernd-M. Wehner. Hier zeige der Papst sehr einfühlsam pastorale Wege auf, wie all denen begegnet werden solle, die nicht das Ideal der christlichen Ehe lebten, um so „stabile und fruchtbare Familien nach Gottes Plan aufzubauen“ (AL 6), wie er in seinem Vorwort schreibt.

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KKV: VW-Vorstand sollte auf seine Boni komplett verzichten - Der „Ehrbare Kaufmann“ muss vor allem praktiziert werden

Auf der Internetseite des VW-Konzerns heißt es: „Verantwortung – ein großes Wort, das heute inflationär genutzt wird. Auf dieser Seite erläutern wir, wie wir diese Verantwortung verstehen, welche Verpflichtung wir daraus ableiten – und wie wir ihr gerecht werden.“ (http://www.volkswagen.de/de/markenwelt/verantwortung.html). Und weiter: „Dieser unternehmerischen Verantwortung stellen wir uns unter dem Leitbild der Corporate Social Responsibility (CSR). Darin betrachten wir uns gewissermaßen als „Unternehmensbürger“, der sein Tun verantwortungsvoll bewertet und daraus eine entsprechende Verpflichtung für sein Handeln ableitet. … Dazu müssen wir unsere ökonomischen Ziele gleichberechtigt mit sozialen und ökologischen Zielen verfolgen. Anders gesagt: Alles, was wir tun, darf nicht nur allein auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet sein, sondern auch auf den Schutz der Umwelt und den gesellschaftlichen Nutzen.“

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KKV: Auch für Briefkastenfirmen gelten ethische Grundsätze – Steuerbetrug und Hinterziehung effektiver verhindern

„Unternehmen haben die Aufgaben, die Bedürfnisse der Welt durch die Produktion von Gütern (die wirklich gut sind) und Dienstleistungen (die wirklich dienen) zu befriedigen. Sie sollen ferner gute und produktive Arbeit organisieren, nachhaltigen Wohlstand schaffen und ihn gerecht verteilen.“ Mit diesen Worten beschreibt der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden in seinem Papier „Zum Unternehmer berufen“ (von 2012, Nr. 38-56) die Aufgaben von Unternehmen. „Ob Briefkastenfirmen diesem Auftrag gerecht werden, darf sicher bezweifelt werden“, so Bernd-M. Wehner, Bundesvorsitzender des Verbands der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). Natürlich sei das Einrichten einer Briefkastenfirma grundsätzlich nicht strafbar. Aber allzu oft dienten Scheinunternehmen dieser Art dazu, Schwarzgeld, Schmiergeld oder andere legal erworbene Mittel vor den Behörden zu verstecken.

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KKV: Begriff „soziale Netzwerke“ durch „digitale Netzwerke“ ersetzen – Auch im Internet die „gute Kinderstube“ nicht vergessen

„Offenbar vergessen viele Nutzer der sogenannten Sozialen Netzwerke ihre gute Kinderstube. Wie sonst ist es wohl zu erklären, dass hier Menschen jegliche Form des Anstands vermissen lassen?“ Mit diesen Worten kritisiert Bernd-M. Wehner, Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, die zunehmende Verrohung in den digitalen Kommunikationsforen. Deshalb appelliert der KKV auch an die Medien, bei ihrer Berichterstattung nicht auch noch solche verbalen Entgleisungen zu zitieren.

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„Clausnitz und Bautzen sind nicht überall, sondern nur da, wo wir es zulassen“ – KKV plädiert erneut für Willkommenskultur – Fremdenfeindlichkeit darf keinen Nährboden finden

„Wie treffend hat es Wilhelm Busch auf den Punkt gebracht, wenn er sagt: ‚Ein jeder ist für Toleranz, nur wenn’s drauf ankommt nicht so ganz’. Offenbar handeln auch in Deutschland viele nach dieser Devise, vor allem wenn es andere betrifft. Wie ist es sonst zu erklären, dass sich in Clausnitz Menschen um einen Bus mit Flüchtlingen aufstellen, und die darin befindlichen Flüchtlinge anpöbeln und mit fremdenfeindlichen Parolen überschütten und ängstigen.“ Mit diesen Worten verurteilte Bernd-M. Wehner, Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, die durch nichts zu entschuldigenden Handlungen von offenbar ewig Gestrigen.

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ZdK-Präsident Prof. Sternberg beim KKV-Neujahrsempfang: Keine Pauschalverurteilung von Flüchtlingen

„Einer ganz großen Weltreligion einen Hang zum Hass zu unterstellen ist fatal. Deshalb warne ich vor einer Pauschalverurteilung von Flüchtlingen und Muslimen aufgrund der Silvestervorkommnisse in Köln. Für eine gelingende Integration der Muslime wird es weiterhin auf den Dialog ankommen.“ Mit diesen deutlichen Worten warb der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. DDr. Thomas Sternberg, anlässlich des Neujahrsempfangs des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, in Münster, weiterhin für direkte Gespräche mit den Muslimen.

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